Eishockey WM in der Schweiz: Spielplan, Teams und alles Wissenswerte

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Nach 17 Jahren kehrt die Eishockey-Weltmeisterschaft in die Schweiz zurück, und diesmal sind die Vorzeichen besonders vielversprechend. Vom 15. bis 31. Mai 2026 kämpfen 16 Nationalmannschaften in Zürich und Fribourg um den Weltmeistertitel, in zwei topmodernen Arenen, vor einem Publikum, das Eishockey im Blut hat. Die 89. Ausgabe der IIHF Eishockey-WM verspricht hochklassigen Sport, eine einzigartige Atmosphäre und einige Geschichten, die über den reinen Wettbewerb hinausgehen.
Die Schweiz ist keine zufällige Gastgeberin. Eishockey zählt hier zu den beliebtesten Sportarten überhaupt, die National League gehört zu den stärksten Ligen Europas, und die Begeisterung der Fans ist legendär. Dass die WM 2020, die ebenfalls in der Schweiz hätte stattfinden sollen, wegen der Pandemie abgesagt werden musste, macht die Vorfreude auf 2026 nur grösser. Sechs Jahre Wartezeit haben den Hunger nach einem Eishockey-Fest im eigenen Land nicht gebremst, sondern verstärkt.
Dieser Beitrag liefert alle relevanten Informationen zur Eishockey WM 2026: die Spielorte und Arenen, die Gruppeneinteilung und den Spielplan, den Turniermodus im Detail sowie einen Rückblick auf das Turnier 2025 und eine Vorschau auf die WM 2027 in Deutschland. Ob du als Fan vor Ort dabei sein willst, das Turnier am Bildschirm verfolgst oder deine Wetten auf die Eishockey-Weltmeisterschaft vorbereiten möchtest: Hier findest du die Grundlage für einen informierten Start in die WM-Saison.
Austragungsort Schweiz: Spielorte und Arenen
Die Wahl der Spielorte ist bei einer WM kein Nebenschauplatz. Die Arenen bestimmen die Atmosphäre, die Kapazität beeinflusst die Ticketverfügbarkeit, und die Lage entscheidet darüber, wie einfach Fans zwischen den Spielorten pendeln können. Bei der WM 2026 hat das Organisationskomitee mit Zürich und Fribourg zwei Städte gewählt, die unterschiedlicher kaum sein könnten und genau deshalb eine reizvolle Kombination bilden.
Zürich und Fribourg als WM-Städte
Zürich ist der Hauptspielort des Turniers. In der Swiss Life Arena, der Heimstätte der ZSC Lions, werden 34 der 64 WM-Spiele ausgetragen, darunter sämtliche Vorrundenspiele der Gruppe A, zwei Viertelfinals, beide Halbfinals sowie das Spiel um Bronze und das Finale. Die Arena wurde im November 2022 eröffnet und fasst rund 12.000 Zuschauer. Mit ihrer modernen Infrastruktur und dem grössten Videowürfel einer europäischen Eishockey-Arena bietet sie ein erstklassiges Zuschauererlebnis.
Fribourg übernimmt die Rolle des zweiten Spielorts. Die BCF Arena, Heimstätte des HC Fribourg-Gottéron, wurde in den letzten Jahren umfassend modernisiert und bietet Platz für etwa 9.000 Fans. Hier werden die Vorrundenspiele der Gruppe B sowie zwei Viertelfinals ausgetragen. Die Arena ist kompakter als das Zürcher Pendant, dafür ist die Atmosphäre in Fribourg traditionell besonders intensiv. Der HC Fribourg-Gottéron gehört zu den Vereinen mit der leidenschaftlichsten Fanbasis in der Schweiz, und diese Energie wird auch bei den WM-Spielen spürbar sein.
Ein praktischer Vorteil: Zürich und Fribourg trennen nur rund anderthalb Stunden mit dem Zug. Fans, die flexibel sind, können an einem Tag theoretisch Spiele an beiden Standorten besuchen. Die Schweizer Bahninfrastruktur macht diese Idee nicht nur theoretisch möglich, sondern auch komfortabel.
Atmosphäre und Zuschauer-Infos
Die Schweiz hat bei der Ausrichtung internationaler Eishockey-Veranstaltungen immer geliefert. Bei der letzten Heim-WM 2009 in Bern und Zürich war die Begeisterung enorm, das Turnier wurde zu einem der bestbesuchten in der WM-Geschichte. Für 2026 ist mit einer ähnlichen Dynamik zu rechnen, zumal die Schweizer Nationalmannschaft in den letzten Jahren konstant zur Weltspitze gehört und nach dem erneuten Finaleinzug 2025 den Hunger auf den ersten WM-Titel grösser denn je gespürt hat.
Tagestickets für alle Spieltage in Zürich und Fribourg sind bereits über den offiziellen Ticketshop der IIHF erhältlich. Die Preise variieren je nach Spieltag und Spielort. Für die Halbfinals und das Finale in Zürich ist mit einer hohen Nachfrage zu rechnen, insbesondere wenn die Schweiz die K.o.-Runde erreicht, was angesichts der Kaderqualität und des Heimvorteils als sehr wahrscheinlich gilt. Wer dabei sein will, sollte sich frühzeitig um Tickets kümmern. Neben den Spielen in den Arenen wird es in beiden Städten offizielle Fanzonen geben, in denen das WM-Erlebnis auch ohne Stadionticket genossen werden kann. Das Organisationskomitee plant zudem ein umfangreiches Rahmenprogramm, das die WM über die Arenen hinaus in die Innenstädte beider Standorte trägt.
Teilnehmer und Gruppenauslosung
Die 16 Teilnehmer der Top-Division stehen fest, und die Gruppenauslosung hat bereits für Gesprächsstoff gesorgt. Beide Gruppen sind hochkarätig besetzt und versprechen intensive Vorrundenduelle.
Die 16 Teams der Top-Division
Die Gruppeneinteilung basiert auf der IIHF-Weltrangliste und berücksichtigt die Wünsche des Organisationskomitees. Dass die Schweiz als Gastgeber in Zürich spielt und Kanada in Fribourg gelost wurde, ist kein Zufall, sondern Teil des Konzepts, beide Standorte attraktiv zu besetzen.
Gruppe A in Zürich versammelt mit den USA, der Schweiz, Finnland und Deutschland vier Teams, die zur erweiterten Weltspitze gehören. Ergänzt wird die Gruppe durch Lettland, Österreich, Ungarn und Grossbritannien. Die Top vier der Gruppe sind klar favorisiert, aber die Spiele untereinander versprechen enge Duelle mit ungewissem Ausgang. Deutschland eröffnet das Turnier am 15. Mai gegen Finnland, und noch am selben Abend trifft die Schweiz in einer Neuauflage des WM-Finales 2025 auf die USA.
Gruppe B in Fribourg bietet mit Kanada, Schweden und Tschechien drei traditionelle Schwergewichte. Dänemark, die Slowakei und Norwegen vervollständigen das Mittelfeld, während Slowenien und Italien die Aussenseiterrolle übernehmen. Kanada und Schweden treffen gleich am Eröffnungstag aufeinander, ein Spiel, das die Stimmung in der BCF Arena von der ersten Minute an anheizen dürfte.
Gruppenübersicht und Spielplan
Die Vorrunde erstreckt sich vom 15. bis zum 26. Mai. Jedes Team bestreitet sieben Gruppenspiele, eines pro Spieltag mit Ausnahme der Ruhetage. Die Spiele beginnen in der Regel um 12:20, 16:20 und 20:20 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit, sodass an jedem Spieltag bis zu vier Partien pro Standort stattfinden.
Nach Abschluss der Vorrunde qualifizieren sich die vier bestplatzierten Teams jeder Gruppe für das Viertelfinale. Die Viertelfinals sind für den 27. und 28. Mai angesetzt, die Halbfinals für den 30. Mai. Am 31. Mai steigen das Spiel um Bronze und das grosse Finale in der Swiss Life Arena in Zürich.
Der komplette Spielplan ist auf der offiziellen IIHF-Website einsehbar und umfasst 64 Partien in 17 Turniertagen. Für Wettinteressierte ist besonders die Gruppenphase relevant, weil hier die meisten Wettmärkte angeboten werden und die Quotenlandschaft am vielfältigsten ist.
Der Turniermodus im Detail
Der Turniermodus der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft ist über die Jahre gewachsen und hat einige Besonderheiten, die man kennen sollte, besonders wenn man auf das Turnier wetten möchte. Die Regeln für Punktevergabe, Overtime und Tie-Break unterscheiden sich von Liga-Wettbewerben und können die Interpretation von Spielergebnissen und Tabellen massgeblich beeinflussen.
Gruppenphase: Punktesystem und Tie-Break-Regeln
In der Gruppenphase gilt ein dreistufiges Punktesystem. Ein Sieg in der regulären Spielzeit, also nach drei Dritteln à 20 Minuten, bringt drei Punkte. Ein Sieg in der Overtime oder im Penaltyschiessen zählt zwei Punkte, während der Verlierer der Overtime oder des Penaltyschiessens immerhin noch einen Punkt erhält. Ein Verlust in der regulären Spielzeit gibt null Punkte. Dieses System belohnt klare Siege stärker als knappe und schafft eine Dynamik, in der selbst scheinbar entschiedene Spiele für den Verlierer noch einen Punktgewinn ermöglichen.
Dieses System hat eine direkte Auswirkung auf die Wettmärkte. Bei einer 3-Wege-Wette zählt nur das Ergebnis nach der regulären Spielzeit. Ein Spiel, das nach 60 Minuten 2:2 steht, gilt in der 3-Wege-Wertung als Unentschieden, auch wenn eines der Teams anschliessend in der Overtime oder im Penaltyschiessen gewinnt. Das ist für Wettende ein entscheidender Punkt: Das Tabellenergebnis (drei oder zwei Punkte) kann sich vom Wettergebnis unterscheiden, und wer das nicht versteht, wird von der Wettabrechnung überrascht.
In der Overtime der Gruppenphase spielen die Teams fünf Minuten im Format Drei gegen Drei. Falls kein Tor fällt, folgt ein Penaltyschiessen mit jeweils drei Schützen pro Team, gegebenenfalls im Sudden-Death-Modus. Dieses Format unterscheidet sich grundlegend von der K.o.-Phase, wo die Overtime im Format Fünf gegen Fünf und ohne zeitliche Begrenzung gespielt wird, bis ein Golden Goal fällt.
Die Tie-Break-Regeln bei Punktgleichheit am Ende der Gruppenphase sind mehrstufig. Zunächst zählt das direkte Duell, dann die Tordifferenz, anschliessend die Anzahl der erzielten Tore. Diese Reihenfolge kann dazu führen, dass am letzten Spieltag der Vorrunde gleich mehrere Teams um den Einzug ins Viertelfinale zittern, was für Spannung sorgt, aber auch die Interpretation der Wettmärkte verkompliziert. Wer auf den Gruppensieger oder die Qualifikation eines bestimmten Teams wettet, sollte diese Regeln kennen.
K.o.-Runde: Vom Viertelfinale bis zum Finale
Ab dem Viertelfinale wird im direkten Ausscheidungsmodus gespielt. Die Paarungen ergeben sich aus der Gruppenplatzierung: Der Erste der Gruppe A trifft auf den Vierten der Gruppe B, der Zweite der Gruppe A auf den Dritten der Gruppe B und umgekehrt. Dieses Kreuzformat bedeutet, dass die Gruppenplatzierung erheblichen Einfluss auf den weiteren Turnierverlauf hat, denn der Gruppensieger vermeidet den starken Zweiten der anderen Gruppe und trifft stattdessen auf den Viertplatzierten. Ein Team, das die Gruppenphase dominiert, kauft sich damit einen leichteren Weg ins Halbfinale, was die Motivation in den letzten Gruppenspielen hochhält.
In der K.o.-Phase gibt es kein Unentschieden. Steht es nach der regulären Spielzeit remis, folgt eine 20-minütige Overtime im Fünf-gegen-Fünf-Format. Fällt auch hier kein Tor, schliesst sich ein Penaltyschiessen an. Im Halbfinale und Finale wird die Overtime unbegrenzt gespielt, bis ein Golden Goal die Entscheidung bringt.
Für Wettende ändert sich in der K.o.-Phase die Kalkulation grundlegend. Die 2-Wege-Wette wird zum dominierenden Format, weil es in jedem Spiel einen Sieger geben muss. Die Quoten sind in der K.o.-Phase tendenziell enger, weil die verbleibenden Teams qualitativ näher zusammenliegen und die Spiele häufiger in die Overtime gehen. Die Under-Wette auf Tore gewinnt in dieser Turnierphase an Attraktivität, weil die Teams taktisch vorsichtiger spielen und weniger Risiken eingehen.
Auf- und Abstieg zwischen den Divisionen
Die Eishockey-WM hat ein Ligasystem mit mehreren Divisionen. Die Top-Division, in der die WM 2026 ausgetragen wird, umfasst 16 Teams. Die beiden letztplatzierten Mannschaften jeder Gruppe steigen in die Division I ab, während die Aufsteiger aus der Division I ihren Platz einnehmen. Dieses System sorgt dafür, dass die Qualität der Top-Division langfristig hoch bleibt, bedeutet aber auch, dass die letzten Gruppenspiele für Teams am Tabellenende existenzielle Bedeutung haben.
Für Wettende sind die Abstiegsspiele ein unterschätzter Markt. Teams, die gegen den Abstieg kämpfen, zeigen oft eine andere Intensität als Teams, die bereits für das Viertelfinale qualifiziert sind. Gleichzeitig schonen bereits qualifizierte Mannschaften in den letzten Gruppenspielen regelmässig ihre Kräfte, was zu überraschenden Ergebnissen führen kann. Wer diese Dynamik erkennt, findet in den letzten Vorrundenspielen bisweilen attraktive Quotenkonstellationen.
Bei der WM 2026 könnten besonders die Spiele am unteren Ende beider Gruppen relevant werden. In Gruppe A sind Ungarn und Grossbritannien die wahrscheinlichsten Abstiegskandidaten, in Gruppe B Slowenien und Italien. Allerdings haben die letzten Turniere gezeigt, dass Prognosen in dieser Hinsicht trügerisch sein können: Die Aufsteiger kommen hochmotiviert ins Turnier und überraschen regelmässig mindestens einen der etablierten Teilnehmer.
Rückblick: Ergebnisse der Eishockey WM 2025
Die WM 2025 in Stockholm und Herning hat bleibende Eindrücke hinterlassen und einige Weichen für das Turnier 2026 gestellt. Wer die Ausgangslage der Teams bei der WM in der Schweiz verstehen will, kommt am Rückblick auf das Vorjahresturnier nicht vorbei.
Die USA krönten sich in Stockholm zum Weltmeister und beendeten damit eine 65 Jahre währende Durststrecke. Der letzte US-Titel lag im Jahr 1960, damals im Rahmen der Olympischen Winterspiele von Squaw Valley. Im Finale setzte sich Team USA mit 1:0 nach Overtime gegen die Schweiz durch. Das goldene Tor erzielte Tage Thompson nach 2:02 Minuten in der Verlängerung. Es war ein Endspiel, das von taktischer Disziplin und überragendem Torhüterspiel geprägt war: Die reguläre Spielzeit endete erstmals in der WM-Geschichte torlos in einem Finale.
Die Schweiz musste sich nach einem herausragenden Turnier einmal mehr mit Silber begnügen, zum fünften Mal insgesamt und zum zweiten Mal in Folge nach der Finalniederlage 2024 gegen Tschechien in Prag. Torhüter Leonardo Genoni wurde zum Spieler des Turniers gewählt und stellte mit 243 Minuten ohne Gegentor einen neuen WM-Rekord auf. Der Leistungstrend der Schweizer Nationalmannschaft ist eindeutig: Vier Finalteilnahmen bei den letzten Turnieren zeugen von konstanter Spitzenklasse, auch wenn der Titel bislang verwehrt blieb.
Schweden sicherte sich im Gastgeberduell gegen Dänemark die Bronzemedaille mit einem klaren 6:2-Sieg. Dänemark erreichte mit dem vierten Platz sein bestes WM-Ergebnis überhaupt und bestätigte den Aufwärtstrend der letzten Jahre. Österreich sorgte für eine der Überraschungen des Turniers und schaffte erstmals seit 1994 den Einzug ins Viertelfinale, ein bemerkenswerter Erfolg für eine Nation, die lange im Schatten der grossen Eishockey-Nationen stand. Deutschland dagegen verpasste als Neunter die K.o.-Runde und erlebte damit einen Rückschlag nach den starken Leistungen der Vorjahre.
Die K.o.-Phase des Turniers 2025 bot einige denkwürdige Spiele. Die USA eliminierten den Olympiasieger Finnland im Viertelfinale mit 5:2 und schlugen Gastgeber Schweden im Halbfinale mit 6:2, bevor sie im Finale die Schweiz bezwangen. Die Schweiz auf der anderen Seite war beinahe durch das Turnier marschiert: Nach einem 3:0 gegen die USA in der Gruppenphase blieben Genoni und seine Vorderleute auch im Viertelfinale gegen Österreich (6:0) und im Halbfinale gegen Dänemark (7:0) ohne Gegentor.
Für die WM 2026 ergeben sich aus diesen Ergebnissen einige spannende Ausgangspositionen. Die USA reisen als Titelverteidiger an und werden versuchen, den Erfolg zu bestätigen. Die Schweiz hat als Gastgeberin und Vize-Weltmeisterin eine doppelte Motivation, endlich den Titel zu holen. Und Deutschland wird nach dem enttäuschenden Abschneiden 2025 beweisen wollen, dass es weiterhin zur Weltspitze gehört.
Vorschau: Eishockey WM 2027 in Deutschland
Während alle Augen auf die Schweiz gerichtet sind, nimmt bereits das nächste WM-Projekt Konturen an. Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2027 findet vom 14. bis 30. Mai 2027 in Deutschland statt. Austragungsorte sind der PSD Bank Dome in Düsseldorf und die SAP Arena in Mannheim, zwei der modernsten Multifunktionshallen Europas.
Für den Deutschen Eishockey-Bund ist die Vergabe ein Meilenstein. Deutschland richtet zum neunten Mal eine Eishockey-WM aus, zum letzten Mal war das Land 2017 gemeinsam mit Frankreich Gastgeber. Damals sorgten die deutschen Fans für eine elektrisierte Atmosphäre, die in der Eishockey-Welt nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Das Eröffnungsspiel 2017 in Köln und der legendäre Weltrekordversuch auf Schalke haben gezeigt, welche Begeisterung Eishockey in Deutschland entfachen kann. Die WM 2027 wird komplett in Deutschland ausgetragen, ohne Co-Gastgeber wie 2017, was die Organisatoren vor zusätzliche Herausforderungen stellt, aber auch die Chance bietet, ein noch geschlosseneres Turniererlebnis zu schaffen.
Die deutsche Nationalmannschaft wird ihre Vorrundenspiele in der SAP Arena in Mannheim bestreiten, während Düsseldorf die Halbfinals und das Finale beherbergt. Die Arena in Mannheim fasst rund 13.200 Zuschauer, der PSD Bank Dome in Düsseldorf bietet Platz für etwa 13.000 Fans. Beide Stadien sind hervorragend an das Verkehrsnetz angebunden und verfügen über die notwendige Infrastruktur für ein Grossereignis dieser Dimension.
Für Eishockey-Fans, die 2026 auf den Geschmack kommen, ist die WM 2027 die logische Fortsetzung. Zwei aufeinanderfolgende Weltmeisterschaften in Nachbarländern bieten die seltene Gelegenheit, die WM-Atmosphäre in unterschiedlichen Kulturen und Städten zu erleben. Die kurzen Distanzen zwischen der Schweiz und Deutschland machen es möglich, dass ein Teil der internationalen Fan-Community beide Turniere besucht.
Warum die Eishockey WM 2026 mehr ist als ein Turnier
Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz ist nicht einfach ein weiteres Turnier in einer langen Reihe. Sie ist die Rückkehr eines Formats, das 2020 von der Pandemie gestoppt wurde. Sie ist die Chance für die Schweiz, sich als erstklassige Gastgeberin zu präsentieren und möglicherweise den ersten WM-Titel der Geschichte zu feiern. Und sie ist für viele Fans eine der am besten erreichbaren Weltmeisterschaften überhaupt, mitten in Europa, mit exzellenter Infrastruktur und in einem Land, das Eishockey lebt.
Sportlich verspricht das Turnier Hochspannung. Die USA kommen als Titelverteidiger, die Schweiz als Gastgeberin mit Silber-Erfahrung, Kanada und Schweden als ewige Rivalen, Finnland als konstante Grösse. Dazu kommen Teams wie Tschechien und Dänemark, die 2025 gezeigt haben, dass sie in der K.o.-Phase jedem Gegner Probleme bereiten können.
Für Wettinteressierte bietet die WM 2026 ein besonders reichhaltiges Angebot. Die Kombination aus einem Gastgeber, der zu den Titelkandidaten zählt, einem Titelverteidiger, der seine Dominanz bestätigen will, und einer Reihe von Aussenseitern, die für Überraschungen sorgen können, schafft eine Quotenlandschaft, die kaum ein anderes Turnier im Eishockey-Kalender bieten kann. 64 Spiele in 17 Tagen, dazu Langzeitquoten, Livewetten und Spezialmärkte: Die IIHF WM ist ein Paradies für jeden, der sich gründlich vorbereitet.
Zürich und Fribourg werden im Mai 2026 im Eishockey-Fieber sein. Die Arenen stehen bereit, die Gruppen sind eingeteilt, der Spielplan steht. Was fehlt, sind die Geschichten, die nur das Turnier selbst schreiben kann. Und wer weiss, vielleicht wird 2026 das Jahr, in dem die Schweiz endlich zuoberst auf dem Podest steht. Verantwortungsvolles Wetten gehört dabei selbstverständlich dazu: Setze nur Beträge ein, deren Verlust du verschmerzen kannst, und beachte die geltenden Vorschriften (18+).